Die Aufgabenstellung ist ähnlich zu Turn Around 1: In die gleiche Box der Größe 3x3x4 mit dem gleichen Deckel mit Schwalbenschwanzverschluss sollen diesmal andere sechs Polyominos gepackt werden.
Die Polyominos belegen zusammen wieder ein Volumen von 30, so dass sechs Elementarwürfel frei bleiben sollten. Die Box mit den Steinen soll verschlossen werden, und dazu muss der Deckel beim Schließen bzw. Öffnen gedreht werden muss. Bei einer völlig
gefüllten quaderförmigen Box müsste man den Deckel aber nach oben abnehmen und
er ließe sich nicht drehen.
Schwierigkeit: Die Designer vergeben eine Schwierigkeit von 4/5 und
verraten, dass es nur eine Lösung gibt.
Lösungshinweis: Wenn der einzige Flache Stein, nämlich das N-Tetromino, in der obersten Schicht (d.h. im Deckel) liegen würde, dann könnte er sich möglicherweise zusammen mit dem Deckel drehen lassen.
Sechs Polyominos sollen in eine Box der Größe 3x3x4 gepackt werden.
Die Polyominos belegen zusammen nur ein Volumen von 30, so dass sechs Elementarwürfel frei bleiben sollten. Aber jetzt kommt das eigentliche
Problem: Die Box mit den Steinen soll verschlossen werden, und die vier
Schwalbenschwanzverbindungen an den Außenseiten der Box zeigen uns, dass
der Deckel beim Schließen bzw. Öffnen gedreht werden muss. Bei einer völlig
gefüllten quaderförmigen Box müsste man den Deckel aber nach oben abnehmen und
er ließe sich nicht drehen.
Schwierigkeit: Die Designer vergeben eine Schwierigkeit von 4/5 und
verraten, dass es nur eine Lösung gibt.
Lösungshinweis: Wenn in der obersten Schicht (d.h. im Deckel) flache Steine (also das V-Tromino und/oder das L-Tetromino) liegen würden, dann könnten diese sich möglicherweise zusammen mit dem Deckel drehen lassen.
Diese "Dritte neue Geheimbox" der japanischen Karakuri Creation Group aus
Hakone (Japan) gleicht äußerlich der New Secret Box I. Einziger Unterschied sind drei Streifen auf der Mitte jeder Seite statt nur
einem Streifen, so dass die Nummer der Box mit der Anzahl der Streifen übereinstimmt.
Wieder wurde die Box aus edlen Hölzern gefertigt erfüllt handwerklich höchste
Ansprüche. Wie lässt sich die Box öffnen, um zum Geheimfach im Inneren zu
gelangen?
Der Mechanismus ähnelt dem der New Secret Box I, wurde aber wesentlich
verfeinert.
Schwierigkeit: Vergleichsweise Mittelschwer. Nötig sind achtzehn Züge,
um die Box zu öffnen.
Lösungshinweis: Während des Öffnungsvorgangs lässt sich zu
jedem Zeitkunkt nur ein neuer Zug ausführen (bzw. der letzte Zug rückgängig
machen). Da sich dabei alle sechs Würfelseiten immer weiter öffnen, kann man
nicht viel falsch machen.
Design und Herstellung: Karakuri Creation Group Erscheinungsjahr: 2011
Diese "Erste neue Geheimbox" der japanischen Karakuri Creation Group aus
Hakone (Japan) ist würfelförmig mit einer Seitenlänge von 80mm und erinnert an
die klassischen Himitsu Baki Boxen: Die Box ist aus edlen Hölzern gefertigt
erfüllt handwerklich höchste Ansprüche. Wieder gibt es verschiebbare Teile,
und nach mehreren Schritten gelangt man in das Geheimfach im Inneren.
Statt einzelner verschiebbarer Riegel sind diesmal die Seitenflächen des
Würfels als Ganzes zu verschieben, und dies gilt für alle sechs Seitenflächen.
Allerdings werden Zugmöglichkeiten durch einen hölzernen Mechanismus (ohne
Metallteile!) oft blockiert und man muss stets die beweglichen Seiten neu
ermitteln.
Schwierigkeit: Vergleichsweise einfach. Nötig sind sechs Züge, um die
Box zu öffnen.
Variante: Es gibt die Box mittlerweile in einem anderen Design: Auf
den Seitenflächen befindet sich dann ein breiter, einfarbiger Streifen.
Lösungshinweis: Während des Öffnungsvorgangs lässt sich zu
jedem Zeitkunkt nur ein neuer Zug ausführen (bzw. der letzte Zug rückgängig
machen). Da sich dabei alle sechs Würfelseiten immer weiter öffnen, kann man
nicht viel falsch machen.
Design und Herstellung: Karakuri Creation Group Erscheinungsjahr: 2011
Im Februar und März macht die Welt der Geduldspiele Winterferien.
Weiter geht's am Mittwoch, dem 1. April 2026.
Bisher entstanden 1365 Posts. Um einfacher einen systematischen Überblick zu erhalten, verweisen wir auf die im Aufbau befindliche Seite Systematische Ordnung der Geduldspiele.
Die Communication Box ist eine quaderförmige Kiste der Größe 3x3x4, die mit
sieben identischen Steinen gefüllt werden soll. Die Schwierigkeit besteht
darin, dass die Kiste nur auf einer Seite ein Öffnung hat, die auch nur fünf
statt neun Elementarquadrate groß ist. Man muss alle sieben Steine
nacheinander durch diese kleine Öffnung zwängen und hat im Inneren der Box nur
wenig Platz, um mit den Steinen zu hantieren.
Normalerweise würde man die Steine als U-Pentominos bezeichnen, aber um 90
Grad gedreht sehen sie natürlich wie ein C aus. Und das hat mit dem Namen des
Geduldspiels zu tun. In der Wissenschaft gibt es
die sieben C’s der Kommunikation [1], nämlich Clear
(klar), Concise (prägnant), Concrete (konkret),
Correct (korrekt), Coherent (kohärent),
Complete (vollständig) und Courteous(höflich). Diese sieben Cs
liegen vor Ihnen und müssen in die Communication Box gepackt werden. Dabei
bleibt übrigens ein Elementarwürfel frei, vielleicht für den Gegenstand der
Kommunikation.
Schwierigkeit: Mittelschwer bis schwer. Einfach die Steine
nacheinander in die Box packen führt nicht zum Ziel. Wir benötigen eine
Strategie.
Im folgenden Bild sehen Sie die Steine außerhalb der Box zusammengesetzt zu
einem 3x3x4-Quader (mit einer Leerstelle im Inneren), aber diese Konstruktion
lässt sich wegen der reduzierten Öffnung nicht innerhalb der Box realisieren.
Lösungshinweis: Es ist eine gute Idee, die Steine im ersten
Schritt außerhalb der Box zu einem 3x3x4-Quader zusammenzubauen. Im zweiten
Schritt muss man versuchen, diese Packung im Inneren der Box zu wiederholen.
Falls das nicht klappt (und es wird zunächst nicht klappen), dann lernt man
zusätzliche Bedingungen an die Lage der Steine im Inneren kennen und kann
Schritt 1 mit diesen Zusatzbedingungen wiederholen.
Design: Volker Latussek Hersteller und Artikelnummer: Rombol Nr. 6370
Der Körper des Smart Eggs besteht wie immer aus Kunststoff, das Ei ist schwarz mit schwarzen Spinnennetz und Spinne auf hellblauem Grund. Wie bei allen Smart Eggs soll der
mitgelieferte Stab mit Kugeln an beiden Enden oben in das Ei eingeführt
werden, dann durch das Ei hindurchmanövriert werden und durch das untere Loch
wieder herauskommen.
Außer dem Eintrittsloch oben und dem Austrittsloch ganz unten gibt es
vier Etagen mit Schlitzen bzw. mit keinem, zwei, drei bzw. einem Loch in den
unterschiedlichen Etagen. Diese acht Löcher sind teilweise durch Wege auf der
Oberfläche verbunden. Das Innenleben des Labyrinths bleibt unbekannt. Auch wenn das Ei vergleichsweise wenig Löcher hat, ist es nicht einfach. Gleich zu Beginn muss man beispielsweise eine ganze Weile nach dem ersten Austrittsloch suchen.
Schwierigkeit: Entsprechend der Aufstellung auf der Verpackung
ist Mummy eines der schwierigeren Smart Eggs. Man benötigt
(mindestens) 27 Bewegungen, um den Stab durch das Ei hindurchzubewegen.
Allerdings werden hier alle geradlinigen Bewegungen einzeln gezählt, so dass
die "gefühlte" Anzahl von Bewegungen niedriger ist.
Jeweils drei Kugeln wurden durch Stäbe verbunden und sollen in eine 3x3x2-Kiste gepackt werden. Dies erklärt vielleicht den etwas kryptischen Namen des Geduldspiels.
Hier das gelöste Geduldspiel. Erhältlich sind verschiedene Kisten, diese trägt den Namen Panel Box.
Die einzupackenden Steine aus jeweils drei Kugeln sehen folgendermaßen aus:
Dabei sind niemals unmittelbare benachbarte Kugeln verbunden. Wie man schnell ausprobiert, liegen zwei durch kurze Stäbe verbundene Kugeln in einer Ebene und sind diagonal benachbart. Die zwei Kugelpaare, die durch lange Stäbe verbunden sind, liegen jeweils auf der Raumdiagonale eines 2x2x2-Würfels.
Schwierigkeit: Extrem schwierig, Vinco vergibt 5+ von 5 Punkten, damit ist das Puzzle schwieriger als eigentlich erlaubt. Gutes räumliches Vorstellungsvermögen ist hilfreich. Nach einigem Herumprobieren kommt man der Lösung näher. Es tritt allerdings eine weitere Schwierigkeit auf: Manchmal würde es von von den Abständen der Kugeln her klappen, aber zwei Stäbe müsste sich kreuzen, was mechanisch unmöglich ist. Eine Lösung wird mitgeliefert.
Hier ist die Lösung nicht ganz gelungen, aber gefühlt ist man der Lösung nahe...
14 Kugeln sind paarweise durch einen Stab zu einer Art Hantel verbunden. Es gibt sechs solche Hanteln mit gleichlangen, kurzen Stäben sowie eine lange Hantel. Diese sollen zusammengesteckt werden zu dem folgenden länglichen Gebilde:
Hier die Einzelteile:
Beim näheren Hinsehen erkennt man zwölf der Kugeln angeordnet als Ecken eines Ikosaeders sowie die lange Hantel als Klammer, die das Ikosaeder festspannt. Man kann zur Übung erst einmal die sechs kurzen Hanteln zusammenfügen. Um das Ikosaeder zu erhalten, müssen jeweils zwei Hantelstäbe parallel verlaufen und nicht-parallele Hantelstäbe jeweils senkrecht zueinander.
Das so zusammengebaute Ikosaeder fällt bei vorsichtigen Hantieren nicht auseinander und man erkennt im Bild ein diagonale Loch, durch welches die lange Hantel geführt werden sollte. Aber nachträglich ist dies natürlich nicht möglich.
Schwierigkeit: Vinco vergibt den Schwierigkeitsgrad 5 von maximal 5, damit ist das Geduldspiel sehr schwer. Diese Schwierigkeit teilt sich auf die Frage, wie die einzelnen Hanteln liegen müssen sowie auf die Frage, mit welchen Handgriffen das gewünschte Ergebnis zu erreichen ist. Falls man es nicht alleine schafft: Für die erste Frage liegt ein Lösungszettel bei, für die zweite Frage gibt es ein schönes Video [1], bei dem der PuzzleGuy mehrfach kurz vor dem Ziel scheitert.
Design und Herstellung: Vinco (Design Nr. 221)
Erscheinungsjahr: 2004
Google:VINCOXIV Shopping: Lieferbar, Preis ca. 20€
Aus zwölf völlig identischen Teilen soll ein Würfel zusammengesetzt werden. Die Teile haben die Form einer stilisierten Katze. Werden sie in zwei Farmen gedruckt und passend zusammengesteckt, sind auf jeder Seite des Würfels zwei Katzen zu erkennen.
Aus jeweils zwei Katzen lässt sich eine quadratische Seitenfläche des Würfels zusammensetzen, wie man in der Mitte des folgenden Bildes sieht:
Wenn man aber versucht, aus sechs solchen Quadraten den Würfel zusammenzubauen, dann scheitert man spätestens bei der letzten Seitenfläche. Hier wartet ein Aha-Effekt auf Sie, denn der Verschlussmechanismus ist wirklich ungewöhnlich. und das Ergebnis ist ein bemerkenswert stabiler Würfel.
Im zweiten Schritt soll der Würfel wieder in seine Teile zerlegt werden. Wenn Sie den Würfel zusammengebaut erhalten oder sich nicht mehr an den Verschlussmechanismus erinnern, dann kommt (nochmal) derselbe Aha-Effekt.
Schwierigkeit: Die Designer vergeben eine Schwierigkeit von 2/5 (einfach). Ganz einfach ist es aber nicht, speziell als Anfänger kann man auch verzweifeln.
3D-Druck: Seit 2025 gibt es die STL-Dateien zur Serie der No Problem Puzzles unter der Lizenz CC-BY-NC-ND auch bei Thingiverse und Printables.
Ähnliche Geduldspiele: Ein ähnliches, komplizierteres Geduldspiel ist Heinz. Auch hier müssen Quader in eine Box mit reduzierter Öffnung gepackt werden.
Design: Theo Geerinck, Symen Hovinga Erscheinungsjahr: 2019
Fünf identische, kleine Quader müssen in eine größere, ebenfalls quaderförmige Box gepackt werden. Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Box nur eine kleine Öffnung hat, durch die genau ein kleiner Quader hochkant passt.
Und da nur maximal drei der kleinen Quader hochkant in die Box passen, muss man sich noch etwas einfallen lassen.
Schwierigkeit: Die Designer vergeben eine Schwierigkeit von 2/5 (einfach). Es klappt aber bestimmt nicht beim ersten Versuch und macht tatsächlich Spaß. Sehr gut geeignet für Anfänger, da die Lösung doch für eine gewisse Befriedigung sorgen kann.
3D-Druck: Seit 2025 gibt es die STL-Dateien zur Serie der No Problem Puzzles unter der Lizenz CC-BY-NC-ND auch bei Thingiverse und Printables.
Ähnliche Geduldspiele: Ein ähnliches, komplizierteres Geduldspiel ist Heinz. Auch hier müssen Quader in eine Box mit reduzierter Öffnung gepackt werden.
Design: Theo Geerinck, Symen Hovinga Erscheinungsjahr: 2019
Google:Quinta Cuboids Shopping: Als fertiger 3D-Druck vereinzelt lieferbar.